Ideen für Lüdenscheid gemeinsam weitergedacht
Am Montag, den 23. März 2026, wurde es lebendig im Küchenkonzept Lüdenscheid: Rund 30 engagierte Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen kamen zusammen, um sich auszutauschen, zu vernetzen – und vor allem, um gemeinsam Ideen für unsere Stadt weiterzuentwickeln.
Schon im Vorfeld waren über Social Media zahlreiche Vorschläge gesammelt worden, was den Menschen in Lüdenscheid gerad wichtig ist für ihre Stadt. Diese aktuellen Rückmeldungen sowie die in den letzten Jahren bei Vereinstreffen bereits gesammelten Ideen bildeten die Grundlage für den Abend: Aus der Vielzahl an Projekten wurden fünf Themenbereiche ausgewählt, in denen anschließend intensiv in einzelnen Gruppen gearbeitet wurde.
Nach einem ersten Austausch in Gruppen ging es direkt in die konkrete Ausarbeitung. Es wurde diskutiert, ergänzt, hinterfragt – immer mit dem Ziel, aus groben Ideen umsetzbare Projekte zu machen.
Eine Pause mit leckerem Catering der Fleischerei Geier bot Gelegenheit für Stärkung und informelle Gespräche. Danach wurden die Gruppen neu gemischt: Neue Perspektiven kamen hinzu, Ideen wanderten von Tisch zu Tisch, und es entstanden viele neue Kontakte. Genau so, wie es ein Netzwerkabend leisten soll.
In der zweiten Arbeitsphase wurden die Ideen weiter geschärft und konkretisiert. Dabei entstanden fünf Projektfelder, an denen nun weitergearbeitet werden kann:
1. Angsträume sichtbar machen
Unsichere Orte in der Stadt sollen gemeinsam identifiziert und dokumentiert werden. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen wie bessere Beleuchtung, stärkere Präsenz des KOD oder technische Lösungen anzustoßen. Erste „Quick Wins“ sind hier realistisch – etwa durch gezielte Verstärkung von Kontrollen oder einfache Lichtlösungen.
2. Events und Veranstaltungen selbst organisieren
Mehr Leben in die Stadt bringen – Ideen reichen von einer Auftaktveranstaltung am Pumptrack über regelmäßige Angebote für Jugendliche bis hin zur Aufwertung des Wochenmarkts mit Musik, Sitzgelegenheiten und Begegnungsformaten. Erste Schritte könnten dort bereits mit einfachen Mitteln wie Sitzbänken und Stehtischen umgesetzt werden, wenn die erforderlichen Genehmigungen vorliegen. Die Einbindung von Vereinen, Musikschulen und Schulen, Anliegern und Gastronomie verspricht, hier einen neuen regelmäßigen Treffpunkt für Jung und Alt in das Zentrum der Stadt zu bringen.
3. Leerstände kreativ nutzen
Leerstehende Ladenlokale könnten temporär belebt werden – etwa durch Showrooms, Vereinsnutzung oder kreative Zwischennutzung. Auch eine ansprechendere Gestaltung durch Folierungen könnte mehrfachen Nutzen bringen, als Werbefläche für Anbieter außerhalb der Innenstadt und als Möglichkeit, die Attraktivität der Flächen zu steigern.
4. Sauberes Lüdenscheid – gemeinsam anpacken
5. Mehr Sitzmöglichkeiten für alle
Mehr Aufenthaltsqualität durch zusätzliche Sitzgelegenheiten – von klassischen Bänken bis hin zu mobilen Citydecks. Die Idee: Bedarfe sammeln, Patenschaften ermöglichen und gemeinsam Lösungen umsetzen. Auch Kooperationen mit Unternehmen als Sponsoren sind denkbar, regelmäßige Aktionen mit Anwohnern und Geschäften in der Innenstadt.
Der Abend hat gezeigt, wie viel Potenzial in der gemeinsamen Arbeit steckt. Aus Ideen wurden konkrete Ansätze, aus Gesprächen entstanden neue Verbindungen – und aus einzelnen Impulsen wächst nun ein Netzwerk, das gemeinsam etwas bewegen kann und will.
Jetzt geht es darum, dranzubleiben, die nächsten Schritte zu planen und erste Projekte sichtbar umzusetzen.
Denn genau darum ging es an diesem Abend – Ideen nicht nur zu sammeln, sondern sie gemeinsam auf den Weg zu bringen.
Für einige unserer Projekte haben sich Ansprechpersonen, die sich für diese Ideen weiter engagieren wollen und an die sich Interesseierte wenden können:
Events Wochenmarkt: Patrick Jahn und Dirk Seyffarth
Sitzgelegenheiten: Marc Tegtmeyer
Interessierte können sich wenden an: info@wirfuerluedenscheid.de
Wir freuen uns auf die weitere Umsetzung der vielen guten Ideen!










